Man Trailing - Menschenspuren sicher verfolgen
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| 2010-04-12 |
Mantrailing ist das Folgen der individuellen Geruchsspur, die jeder Mensch wie seinen Fingerabdruck dort hinterlässt, wo er geht und steht. Mit Hilfe eines Gegenstandes, der eindeutig mit dem Geruch der zu suchenden Person behaftet ist, kann der Mantrailing-Hund aus den unzähligen düften verschiedener Menschen und der Umwelt die richtige Spur herausfiltern.
Diese Art der Nasenarbeit ist eine sinnvolle Förderung, die Hund und Mensch viel Spass bereiten. Viele Hunde sind beim täglichen Spaziergang unterfordert, die körperliche Bewegung reicht ihnen nicht aus. Der Hund braucht "Kopfbeschäftigung", um nach vollbrachter Arbeit zufrieden und müde ins Körbchen zu sinken. Durch die Nasenarbeit bekommt der Hund eine Aufgabe, die er zu lösen hat, wodurch ein herkömmlicher Spaziergang viel abwechslungsreicher wird - nicht nur für den Hund ;-)
Griffin von der Salztal-Höhe
Liebe Grüße,
Griffinchen
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| Griffin von der Salztal-Höhe |
Video von H. Winter!!!!
16 Hunde am Fahrrad zu führen ist eine Leistung, bei welcher man nur sagen kann:
da bilden Spiel, Rangordnung und Gehorsam absolute Harmonie in der Erziehung.
Respekt!!!!! Herr Winter
Der Fall "Phönix"
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| Phönix (auf das Bild doppelklicken, um die Bilder ansehen zu können) |
Es gibt Hunde, die nicht nur über eine niedrige Reizschwelle verfügen, sondern auch über das Bedürfnis zu "beißen". Um dieses Verhalten möglichst positiv zu ändern, muss dieses richtig kanalisiert werden. Das heißt, solche Hunde sollten die Möglichkeit haben diese Aggressionen loszuwerden! Damit erreichen wir sukzessive die Ausgeglichenheit des Hundes. Gerade Spiele, bei welchen der Hund zubeißen darf, sei es ein Spielzeug, oder kontrolliertes Hand-und Fang-Spiel, auch der Schutzdienst im Hundesport - vorausgesetzt der Hund wird einem erfahrenen Schutzdiensthelfer vorgestellt - helfen dem Hund und seinem Menschen diesen Überschuss an Aggression unter Kontrolle zu bringen; wobei gleichzeitig nicht nur sollten, sondern müssen Rangordnungspiele eingeführt werden.
Im Falle von "Phönix" half diese Strategie hervorragend. Es handelt sich hier um eine Deutsche Schäferhündin, die durch ihre niedrige Reizschwelle bereit war sowohl Menschen als auch Hunde ohne Vorwarnung zu attackieren. Nach zweijährigem Verhaltenstraining, das Schutzdienst, Rang-und Raufespiele, Fahrradfahren mit Menschen und spezielles Gerätetraining beinhaltet hat, konnte sich das Verhalten der Hündin so positiv verändern, dass man die Aggression vollständig unter Kontrolle bekam und diese Hündin jetzt überall mitgenommen werden darf, ohne Maulkorb tragen zu müssen, was zuvor unabdingbar war. Sie wirkt inzwischen ausgesprochen entspannt, was auch Ziel dieses Verhaltenstrainings war.
Damit wollte ich nun Euch klar machen, dass ein aggressiver Hund nicht eingeschläfert werden muss - was einige Trainer viel zu häufig empfehlen - wenn die Menschen bereit sind, sich mit der Problematik auseinander zu setzten und natürlich einen Verhaltenstherapeuten hinzuziehen, der mit solchen Hunden Erfahrung hat und über das entsprechende Wissen der Biologie des Verhaltens verfügt....!
Hier möchte ich mich auch bei Stefan Mielich, der jahrelang Hunde im Schutzdienst in der OG Echterdingen (Verein für Deutsche Schäferhunde) ausgebildet hat, bedanken. Er konnte meine Ideen so hervorragend umsetzen, dass dadurch Phönix geholfen werden konnte.!! Auch seine Überlegungen bereicherten das Training und eröffneten mir neue Wege, um mit diesem Problem noch souveräner umgehen zu können.



